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Hexe? Hexen? Hexerei? Ich kann doch nicht hexen? Was ist eine Hexe? Alles Zauber und Hexenmagie?




Ich kann doch nicht hexen: Hexe, Hexerei, Zauberei und Magie

Ich kann doch nicht hexen ist eine Redewendung in der deutschen Umgangssprache. Welche Bedeutung hat die Redensart ich kann doch nicht hexen? Wie lässt sich nicht hexen können erklären? Was ist eine Hexe? Gab es Hexen wirklich? Waren Hexen der Hexerei mächtig?

Hexen

Bedeutung der Redewendung ich kann doch nicht hexen

Ich kann doch nicht hexen hat umgangssprachlich die Bedeutung, dass etwas nicht so schnell geht.

"Ich kann doch nicht hexen!" -> "So schnell bin ich nicht / so schnell geht das nicht"

Ohne Hexerei benötigt es mehr Zeit, eine Angelegenheit zu erledigen. Wer hexen kann, ist viel schneller. Natürlich stellt sich die Frage, ob hexen können überhaupt möglich ist. Darüberhinaus ist das Wort Hexe interessant. Welche Bedeutung hat der Begriff Hexe?

Hexe

Eine Hexe hat im späten Mittelalter bis frühe Neuzeit angeblich mittels übernatürlicher Kräfte den Landbesitz der Nachbarn geschädigt. Das Wort Hexe nimmt Bezug auf den Begriff "Hag." Hag hat die Bedeutung "Feld, Wald, Flur."

Verfolgung von Hexen

Auf der Grundlage des Glaubens, dass Hexen übernatürliche Fähigkeiten hatten (Hexerei / Magie) sind schlimme Dinge geschehen. Im Zusammenhang mit diesen grausamen Dingen, spricht man heute von Hexenverfolgungen. Es steht zu vermuten, dass im späten Mittelalter bis frühe Neuzeit durch diese Hexenverfolgungen Wissen verloren gegangen ist. Dieses Wissen bezog sich auf Heilkunde mit Basis Natur / Pflanzen. Deshalb ist auch der Begriff "Kräuterweiblein" geläufig. Hebammen sind häufig der Hexerei bezichtigt worden.

Hexenhammer

Der Hexenhammer - auch bekannt als "Malleus Maleficarum" - ist das Werk, welches die Gesetzgebung für die grausamen Hexenverfolgungen bildet (vorher gab es auch schon Hexenprozesse, jedoch ohne Gesetzeswerk / Regelwerk). Dieses Gesetzeswerk haben die Dominikaner Heinrich Institoris (Heinrich Kramer) und Jakob Sprenger ausgearbeitet (Jakob Sprenger könnte als Co Autor von Heinrich Kramer erfunden worden sein). In Folge dessen war es tatsächlich gesünder, nicht hexen zu können bzw. nicht als Hexe denunziert zu werden (Unter Strom stehen >> war die Folge von Bezichtigung der Hexerei). Anders ausgedrückt: Es entstand ein Hexenwahn und eine Volkshysterie. Wer als Hexe angeklagt wurde, ist auf grausamste Weise gefoltert worden. Es ging bei dieser grauenvollen Folter darum, ein Geständnis zu erhalten. Die Folter war derart brutal, dass die Angeklagten früher oder später geständig waren. Sie gaben dann zu, hexen zu können und mit dem Teufel >> im Bunde zu sein. Das war natürlich kein echtes Geständnis. Es basierte auf der Grundlage von Folter. Geschichtlich sollen schon häufig Geständnisse durch Folter erzwungen worden sein - auch in anderen Zusammenhängen. Wenn geschichtlich Geständnisse durch Folter erzwungen worden sind, stellt sich die Frage: Geschieht so etwas möglicherweise im Geheimen noch heute? Beispielsweise ist Guantanamo durch die Medien gegangen - und man kann nicht wissen, was dort geschehen ist.

1. Auflage vom Hexenhammer

Der Hexenhammer ist in lateinischer Sprache geschrieben und wurde in erster Auflage 1486 publiziert. Bis zum 17. Jahrhundert erreichte das Werk insgesamt 29 Auflagen.

Hexenhammer / Malleus maleficarum

Hexe / Folter

Scheiterhaufen

Nach dem Märtyrium der Folter, ging es für die "Hexen" auf den Scheiterhaufen. Dort wurden sie - zu ehren von Jesus Christus - lebendig verbrannt. Frauen opfern / verbrennen - zu ehren (eines) Gottes - ist auch aus dem antiken Babylon überliefert und wurde vom Christentum offenkundig übernommen.

Hexenprozesse

Die Hexenprozessordnung kostete viele Menschen auf bestialische Weise das Leben. Diese Grausamkeit hat Friedrich von Spees 1631 in Frage gestellt. Cautio criminalis heißt die Ausarbeitung von Friedrich von Spees. Ein Jesuit soll Friedrich von Spees gewesen sein. Es wird gesagt, dass Friedrich von Spees bei vielen Hexenprozessen zugegen war und bei vielen Hinrichtungen. Daraufhin soll Friedrich von Spees nachdenklich geworden sein. Hexen hatten zu diesem frühen Zeitpunkt jedoch noch nichts davon. Erst im 18. Jahrhundert gingen die Fälle von Hexenprozessen zurück (in den Gebieten mit der deutschen Sprache lassen sich Hexenprozesse mindestens bis 1775 nachweisen. Wahrscheinlich hat es Hexenprozesse bis 1800 und darüberhinaus gegeben). Die Redewendung ich kann doch nicht hexen ist im Zusammenhang mit der Aufklärung entstanden, die in diesen Zeitraum fällt. Ich kann doch nicht hexen bezieht sich auf Schnelligkeit, die durch übernatürliches Handeln entsteht.

Hexenprozesse sowohl in katholischen als auch in evangelischen Gebieten

Die Hexenprozessordnung (der Hexenhammer) stammt aus katholischer Feder. Deshalb ist der Irrtum weit verbreitet, dass Hexenprozesse ausschließlich in Gebieten mit katholischen Wurzeln stattgefunden haben. Wie erwähnt: Das ist ein Irrtum! Protestanten haben ebenso eifrig Hexen gefoltert und auf dem Scheiterhaufen verbrannt.

Literatur / Bücher zum Thema Hexen / Hexenprozesse

Dokumentation Hexen / Inquisition

Folgend eine Dokumentation zum Thema Hexen / Inquisition / Folter:

Die wahren Gründe der Hexen-Verfolgung (Geschichte der Angst, Teil2) >>

Schuld / Unschuld einer Hexe feststellen

Wie bereits erwähnt: Es gab viele fürchterliche Folterungen, um einer Hexe ein Geständnis zu entlocken. Hexen konnten jedoch auch Glück haben und unschuldig gesprochen werden. Dafür gab es die Wasserprobe. Wenn eine Hexe ertrank, hatte sie Glück (zwar tot, aber immerhin) und wurde unschuldig gesprochen. Falls eine Hexe überlebte, hatte sie Pech und kam auf den Scheiterhaufen.

Meinung Hexen / Hexen Verfolgung

Wie ist Ihre Meinung zu Hexe / Hexenverfolgung?

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Hexe / hexen / Hexerei