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Welt am Draht:
Simulierte Realität durch
Simulacron Super-Computer

Impressum

Zweiteiler Spielfilm (Science-Fiction)

Beim Zweiteiler Welt am Draht handelt es sich um einen hochkarätigen Science-Fiction Spielfilm von Rainer Werner Fassbinder aus dem Jahr 1973. Es geht um das Thema Simulation von Welten (Realitäten) mittels Super-Computer (Simulacron). Die Hauptrollen sind perfekt besetzt, Beispiele Klaus Löwitsch, Barbara Valentin und Adrian Hoven. Insider (Sci-Fi Genre) werten den Zweiteiler Welt am Draht als Kultfilm.
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Stream Welt am Draht (with english subtitles):


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Welt am Draht

Die vorstehende Gif-Animation erinnert konkret an die Film-Reihe Matrix. Beim Zweiteiler Welt am Draht geht es ebenfalls um Programme. Der Unterschied besteht darin, dass es sich bei den Matrix-Filmen eher um Action handelt - und eben diese Action gibt es beim Zweiteiler Welt am Draht nicht.

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Es gibt auch die Möglichkeit, sich den Zweiteiler Welt am Draht bei Amazon Prime >> in der Version "Digitally Remastered" sofort per Stream anzusehen.

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Warnung

Vorstehend lässt sich der Zweiteiler Welt am Draht (world on a wire) im Stream durchaus abspielen (englische Version bzw. deutsche Sprache mit Untertiteln in englisch). Dieser Film kann jedoch VER-wirrung stiften.

Hinweis: Der Film Welt am Draht ist sehr bizarr. Wer sich diesen Zweiteiler ansieht, sollte nicht im Vorfeld bereits paranoid sein (note: The film world on wire is very bizarre. If you look at this two-piece, you shouldn't be paranoid in advance). Es ist sofort unklar, ob eine reale oder surreale Welt dargestellt wird. Es gibt beim Film Welt am Draht keine Action, wie man es bei Hollywood Formaten gewöhnt ist. Dafür gibt es Dialoge, die sehr viele Fragen aufwerfen: "Ich denke, also bin ich?" "Es kann nicht sein, was nicht sein darf?" Man kann den Film Welt am Draht definitiv nicht als "harmlos" bezeichnen.

Vorlage

Vorlage für den Zweiteiler Welt am Draht ist der 1964 erschienene Science-Fiction-Roman Simulacron-3 von Daniel F. Galouye >>.

Teil 1: Handlung

Die Handlung vom Film Welt am Draht bezieht sich auf eine alternative Gegenwart. Der Film besteht aus zwei Teilen. Im Mittelpunkt steht das „Institut für Kybernetik und Zukunftsforschung (IKZ).“

Im IKZ wurde der Supercomputer Simulacron-1 entwickelt. Diese Maschine ist in der Lage, eine Kleinstadt zu simulieren. Bevölkert wird diese simulierte Welt von „Identitätseinheiten.“ Die Simulation läuft rund um die Uhr. Diese Identitätseinheiten führen grundsätzlich das gleiche Leben, wie „normal“ lebende Menschen. Es handelt sich zwar um eine Simulation, jedoch haben die Identitätseinheiten echtes Bewusstsein und halten ihre künstliche Welt (im Kasten) für die Realität.

Es gibt eine Kontakteinheit mit dem Namen Einstein innerhalb dieser simulierten Welt. Diese Kontakteinheit weiß, dass sie sich in einer Simulation befindet – im Gegensatz zu allen anderen Identitätseinheiten.

„Professor Harry Vollmer“ war der technische Direktor vom IKZ und machte eine entsetzliche Entdeckung, woraufhin er seinen Tod findet.

Nachfolger wird sein Stellvertreter „Fred Stiller“ (Hauptfigur im Zweiteiler Welt am Draht).

Der leitende Mitarbeiter für die Sicherheit im Institut war bisher „Günther Lause.“ Harry Vollmer hatte diesem mitgeteilt, eine „ungeheure“ Entdeckung gemacht zu haben. Als der kaufmännische Direktor vom IKZ – „Herbert Siskins“ – einige Tage später eine Party gibt, taucht Günther Lause auf. Günther Lause wollte Fred Stiller sagen, dass Harry Vollmer über unheimliche Dinge berichtet hat, bevor er starb. Nun verschwindet Günther Lause spurlos, was sich Fred Stiller nicht erklären kann.

Jetzt wird der Film Welt am Draht unheimlich: Außer Fred Stiller kann sich niemand an einen Günther Lause erinnern.

Es taucht nun eine neue Gestalt mit dem Namen „Eva Vollmer“ auf. Diese Gestalt erscheint direkt sehr merkwürdig. Man hat den Eindruck, dass diese Eva Vollmer aus dem Nichts kommt. An späterer Stelle vom Film Welt am Draht Teil 1 verschwindet diese Eva Vollmer plötzlich spurlos - und auch da hat Fred Stiller wieder keine Erklärung. Man bemerkt, dass mit dieser Eva Vollmer etwas nicht ganz koscher ist.

Fred Stiller beginnt nun, weitere Nachforschungen anzustellen und wird zunehmend paranoid – nicht zuletzt deshalb, weil sich im Institut bzw. innerhalb der Computersimulation merkwürdige Vorkommnisse häufen.

Eine Simulationseinheit (nicht Einstein) wurde depressiv und wollte Selbstmord begehen. Diese Einheit wurde von „Walfang“ (Mitarbeiter von Fred Stiller) aus der Simulation gelöscht.

Fred Stiller ist im Grunde schon jetzt komplett wahnsinnig. Daher hat Herbert Siskins Mark Holm eingestellt, der nun in der Abteilung von Fred Stiller tätig ist.

Mittlerweile ist die Kontakteinheit Einstein innerhalb der Simulation wahnsinnig geworden und will in die „echte“ Welt. Am Ende von Teil 1 vom Film Welt am Draht gelingt es Einstein tatsächlich, in die Welt von Fred Stiller einzudringen. Dies erreichte Einstein dadurch, indem er während einer „Kontaktschaltung“ in die Rolle von Fritz Walfang schlüpfte.

Mit der Entdeckung der falschen Identität endet Teil I. Der "echte" Fritz Walfang hatte Fred Stiller immer mit Fred angesprochen. Der "falsche" Fritz Walfang hat "Herr Stiller" gesagt - deshalb wusste Stiller, dass es sich um Einstein handelt.

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Teil 2: Handlung

Welt am Draht Teil II startet damit, dass Einstein in seine Simulation zurückgeschickt wird. Vorher macht Einstein gegenüber Stiller eine bizarre Andeutung, womit der Gruselfaktor vom Film deutlich steigt (allmählich taucht die Frage auf, ob die Welt von Fred Stiller ebenfalls eine Simulation ist). Nachdem Einstein in seine Simulation zurückgeschickt worden war, taucht er im Film Welt am Draht nicht mehr auf. Für Fred Stiller wird es dadurch nicht einfacher. Er ist der Meinung, dass eine Kontakteinheit zwingend erforderlich ist.

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Im Institut für Kybernetik und Zukunftsforschung nehmen die Spannungen zu. Da geht es in erster Linie um politische Interessen. Wie sollen die Forschungsergebnisse genutzt werden? Siskins will Datenerhebungen durchführen und den Stahlbedarf in 20 Jahren berechnen lassen. Diese Daten will er der Stahlindustrie zur Verfügung stellen.

Fred Stiller war am Ende von Teil 1 vom Film Welt am Draht bereits wahnsinnig - jedoch steigert sich dieser Wahnsinn weiter. Er erinnert sich daran, dass Günther Lause und Harry Vollmer ausgeschaltet worden sind. Nun fürchtet Stiller, dass auch er ausgeschaltet wird.

Zwischen Fred Stiller und Eva Vollmer entwickelt sich eine Beziehung. Im Kopf von Fred Stiller tauchen immer mehr Rätsel auf, bis er bemerkt, dass auch seine Welt eine (fortgeschrittenere) Simulation ist – und zwar programmiert von einer höheren Ebene.

Fred Stiller interessiert sich jetzt überhaupt nicht mehr für die wirtschaftlichen Aspekte bzw. der Missbrauch vom Supercomputer Simulacron ist ihm jetzt komplett egal. Ihm geht es jetzt nur noch darum, die ganzen Rätsel zu kapieren. "Bislang war einst, ab jetzt ist etwas anderes."

Im IKZ wird Fred Stiller für verrückt erklärt und beurlaubt. Später werden ihm noch zwei Morde in die Schuhe geschoben, um ihn endgültig loszuwerden.

Fred Stiller ergreift die Flucht und trifft Eva Vollmer wieder. Eva Vollmer erklärt ihm nun, dass sie eine Projektion einer anderen Eva aus der realen Welt ist. Das Original von Fred Stiller befindet sich ebenfalls in der realen Welt.

Teil II endet damit, dass Fred Stiller von der Polizei erschossen wird. Eva Vollmer ist es jedoch gelungen, den simulierten Fred Stiller durch den originalen Fred Stiller auszutauschen (Bewusstsein getauscht).

Fred Stiller wacht in der realen Welt auf und tanzt vor Freude mit Eva Vollmer.

Dreh

Beide Teile vom Film Welt am Draht sollen in nur 44 Tagen abgedreht worden sein. Als Zeitraum wird Januar 1973 - März 1973 genannt. Gedreht wurde an folgenden Orten: Köln, München, Paris und Versailles.

Produktion im Auftrag vom WDR

Obwohl der Zweiteiler Welt am Draht konkret im Auftrag vom WDR produziert wurde, gab es im deutschen Fernsehen nicht viele Ausstrahlungen. Die ARD strahlte Welt am Draht Teil 1 am 14. Oktober 1973 aus und Teil 2 am 16. Oktober 1973. Danach war der Zweiteiler Welt am Draht lange Zeit nicht verfügbar. Eine Restauration erfolgte im Jahr 2010 im Rahmen der Berlinale. Die künstlerische Leitung der Restaurierung hatte Michael Ballhaus im Auftrag der Rainer Werner Fassbinder Foundation inne. Michael Ballhaus war der Kameramann der ursprünglichen Fassung. Der Fernsehsender Arte strahlte die restaurierte Fassung vom Zweiteiler Welt am Draht in nativem HD am 8. Juni 2012 aus.

Weitere Details

Beim Auto von Fred Stiller handelt es sich um das Modell Corvette C3. Das Kennzeichen lautet FA-ST 277 und ist als Fiktion zu betrachten. Im Film tauchen Tastentelefone auf. Da der Film Welt am Draht 1973 gedreht wurde, ist diese Technik ebenfalls Fiktion. Für Endkunden gab es im deutschen Markt Tastentelefone erst ab Anfang 1977. Das erste Tastentelefon Modell hieß FeTAp 751 und wurde von der Deutschen Bundespost angeboten.

Könnte der Film Welt am Draht eine tiefgründige Bedeutung haben?

Vorab: Ich kann nicht prüfen, ob der Film Welt am Draht eine tiefgründige Bedeutung hat. Es gibt natürlich zahlreiche Spekulationen im Internet darüber, ob wir uns tatsächlich in einer Simulation befinden. Bei Youtube habe ich eine Analyse zum Film Welt am Draht gefunden:

Welt am Draht und die Frage der Simulation >>

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